Holz- und Strohpellets aus Schleswig-Holstein

  • febbraio 15, 2007
  • • Sorgente: IHB
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In Trappenkamp, Schleswig-Holstein, entsteht ein neues Werk für Holz- und Strohpellets. Die Kapazität soll bei jährlich 50.000 to Holzpellets und 60.000 to Strohpellets liegen. Das Werk entsteht auf dem Gelände eines ehemaligen Fertigbetonteilwerks. Baubeginn ist Anfang März, Inbetriebnahme Ende September.
Den Rohstoffbedarf für die Holzpellets gibt Investor Alexander Reinhardt mit jährlich 20.000 to Sägerestholz und 30.000 to Waldhackschnitzel an. Das Sägerrest soll von Sägewerken der Region wie Holz-Ruser bezogen sowie über den Sägerestholzhandel bezogen werden. Allerdings gibt’s es bislang nur Absprachen und noch keine konkreten Verträge. Die Waldhackschnitzel sollen deutschlandweit eingekauft werden. In der Startphase soll die Produktion von Industriepellets ("schwarze Pellets") für Kraftwerke in Dänemark dominieren. Neben den Waldhackschnitzeln soll der sogenannten Rapskuchen aus der ebenfalls geplanten Rapsölpresse (20.000 to/Jahr) als Zuschlagstoff Verwendung finden. In die Industriepellets fließt auch das von landwirtschaftlichen Lohnunternehmern und Maschinenringen gelieferte Stroh.
Die Vermarktung der "weißen Pellets" soll über den Brennstoffhandel unter dem Markennamen "Hansepell" erfolgen.